Ist mal wieder ganz schön hässlich heute. Schwarz wäre übertrieben, nur grau fühle ich mich. Gar nicht fühle ich mich. Bin gar nicht so richtig da, gefühllos, unberührbar. Habe ich öfter in letzter Zeit. Ziemlich dumm, weil ich das die ganze Zeit so wollte. So unzerbrechlich werden und jetzt? Passt mir das auch schon wieder nicht. Alles meine Schuld, also. Kann einfach nie zufrieden sein. Es kotzt mich halt alles so an. Sehe einfach keinen Sinn. Wo führt das alles hin?
Schatten unter den Augen verraten nicht, dass Mondlicht nie blendet. Meine Sonne ist tot und trotzdem fühle ich das Messer, dass mir mit Worten in dir Hülle gerammt wird. Meine Furcht mich zu offenbaren wächst, dabei weiß ich, ihr habt schon euer Bild. Tränen werden getrocknet, Wunden werden geheilt, Narben werden verschwiegen. Was soll ich aber tun, wenn meine blutlosen Narben schmerzen und alle darüber lachen? Ohne Landkarte zurück bin ich gestrandet, ohne Schlüssel stehe ich vor schwarzen Türen, ohne Gefühle in mir fragt man mich, ob ich ihn liebe. Jetzt falle ich am hellen Tag nur um die Sonne zu verachten. Ich lache über sie, weil sie scheint, obwohl man schwarz nie heller mischen kann. Niemals würde ich Jemandem die Schuld geben. Ihr habt gelacht, ich habe geweint und der Tod war froh, dass jemand seine Arbeit, seine kranke Arbeit macht. Selbstwertgefühl verloren, offenbart und tot.
Komm mir schon wieder albern vor.
"es war nie bloß ein look oder song, nur todeswunsch, bloß um zu gucken wer kommt." passt wieder perfekt, cas.
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